Die Wissenschaft hinter hypnotischen Zuckungen
Obwohl es keine vollständige Erklärung dafür gibt, wie und warum hypnotische Zuckungen auftreten, liefern zwei Theorien mögliche Ursachen. Eine besagt, dass hypnotische Zuckungen auf die natürliche Verlangsamung des Nervensystems im Schlaf zurückzuführen sind.
Die Erklärung liegt in den Veränderungen des Muskeltonus, die durch die verringerte Atmung und Herzfrequenz sowie den natürlichen Abfall der Körpertemperatur entstehen. In diesem Übergangsprozess, so die Theorie, sind die Zuckungen eine Reaktion auf diese Verlangsamung.
Die andere Theorie besagt, dass dies durch die schnelle Entspannung der Muskeln verursacht wird, die das Gehirn fälschlicherweise als Sturz interpretiert. Daraufhin sendet es Signale an die Muskeln, sich zusammenzuziehen, um den Körper zu schützen.
Forscher gehen jedoch davon aus, dass diese Körperreaktion von äußeren Faktoren wie Koffein, Tabak und Schlafmangel beeinflusst wird und sogar mit der Einnahme von Medikamenten wie Adderall und Ritalin in Zusammenhang steht, die ähnliche Wirkungen haben können.
Ist es normal, jede Nacht hypnotische Zuckungen zu haben?
Diese Zuckungen sind plötzlich und unwillkürlich, das heißt, man hat keine Kontrolle darüber. Manche Menschen erschrecken sich dabei, andere haben das Gefühl, zu fallen. In jedem Fall sind hypnagoge Zuckungen im Schlaf völlig normal. „Es ist sozusagen ein Signal an den Körper, dass er in den Schlafmodus wechselt. Es ist keine Störung, sondern ein natürliches Phänomen“, erklärt Dr. Rustgi.
Obwohl diese unwillkürlichen Zuckungen, die meist beim Einschlafen auftreten, in der Regel harmlos sind, können sie den Schlaf stören. Daher ist es ratsam, etwas dagegen zu unternehmen. Gibt es Möglichkeiten, hypnagoge Zuckungen zu reduzieren oder ganz zu beseitigen? Ja! Es gibt mehrere Möglichkeiten.
Wie kann man hypnagoge Zuckungen beim Einschlafen verhindern?
Eine Behandlung ist nicht notwendig, da es sich nicht um eine Störung handelt. Einige Änderungen im Alltag können jedoch helfen, hypnagoge Zuckungen im Schlaf vorzubeugen. Dr. Rustgi gibt dazu einige Tipps.
Hier sind sie:
1. Vermeiden Sie Koffein, insbesondere abends und nachmittags.
2. Vermeiden Sie Sport am Nachmittag. Entspannen Sie sich stattdessen vor dem Schlafengehen und machen Sie regelmäßig Atemübungen.
3. Sie können vor dem Einschlafen Atemübungen machen.
4. Entwickeln Sie bessere Schlafgewohnheiten, indem Sie beispielsweise zu einer angemessenen Zeit ins Bett gehen und mindestens eine Stunde vor dem Schlafengehen keine elektronischen Geräte mehr benutzen.
5. Versuchen Sie, Stress abzubauen.
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